Arbeitskreis - Zukunft
CO2 Fastenaktion 2007

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Konzept der CO2-Fastenaktion 2007
in der Pfarrei St. Michael Berg am Laim
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Die Fastenzeit gibt Gelegenheit, das eigene Leben zu hinterfragen und lästige bzw. lebensfeindliche Gewohnheiten zu ändern. Der Zeitraum von sechs Wochen eignet sich als Übungszeit für eine längerfristig angelegte Umstellung des Lebensstils und der inneren Haltung.

Warum CO2 – Fasten?

Mittlerweile sterben jedes Jahr ungefähr genauso viele Menschen an den Folgen von Umweltverschmutzung und –Zerstörung wie durch Krieg. Als Christen obliegt uns eine besondere Sorge für den Schutz des Lebens und damit auch der Natur als Grundlage des Lebens. Die mit unserem Lebensstil verursachten CO2 – Emissionen tragen zum Klimawandel und damit zur Verschlechterung der Lebensbedingungen vieler Völker bei.

Im Hinblick auf die globale Verantwortung jedes Einzelnen muss ein nachhaltiger Lebensstil gefunden werden: Sollten alle Menschen auf der Erde so leben, darf die Natur nicht langfristig geschädigt werden. Der bei uns vorherrschende Lebensstil erfüllt diese Anforderung nicht.
Mit dem CO2 – Fasten übernehmen die Christen gesellschaftliche Verantwortung und bemühen sich, bei sich selbst anzufangen und das eigene Leben zu hinterfragen.

Ausgestaltung der Fastenzeit in Berg am Laim

Mit einem Gottesdienst wird in das CO2 – Fasten eingeführt.
Jede Woche steht ein anderer Aspekt im Fokus:

Jede Woche wird ein Artikel in der lokalen Presse veröffentlicht und ein Handzettel an die Gottesdienstbesucher mit Tipps ausgegeben. An einer Stellwand in der Kirche wird jede Woche ein Sektor eines Kreises ergänzt und der Handzettel ausgehängt. Am Ende der Fastenzeit erscheint der CO2 – Fastenkreis in all seinen Aspekten.

Beim Einführungsgottesdienst können die Besucher ein Thermometer erwerben, um verschiedene Temperaturen zu messen: Temperatur verschiedener Stellen im Raum, aber auch die des Kühlschranks oder der Gefriertruhe.

Das Thema „Ernährung“ findet parallel zum in der Pfarrei üblichen „Fastenessen“ statt. Die Wände des Speisesaals werden mit der Ausstellung des bayrischen Umweltministeriums gestaltet.

Zum Thema „Strom“ gibt es nach dem Gottesdienst eine Veranstaltung mit einem Kurzvortrag und die Möglichkeit, ein Messgerät für den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten auszuleihen, um so Stromfresser aufzuspüren.

Zum Thema „Mobilität“ wurde ein Referent des VCD gewonnen, der über energiesparendes Verhalten rund um das Thema Auto berichtet.